Branche

Automotive

Die Automobilindustrie stellt an Kunststoffbauteile höchste Anforderungen: mechanische Belastung, Temperaturbeständigkeit, präzise Passungen, kurze Entwicklungszyklen. Nexa Prototype Solutions unterstützt Entwicklungsabteilungen, Zulieferer und Werkstätten mit funktionalen Prototypen, Vorserien und Ersatzteilen aus modernen Thermoplaten.

Einleitung

Der Kostendruck und die Innovationsgeschwindigkeit in der Automobilindustrie erlauben keine langen Werkzeugbauzeiten für Prototypen und Vorserien. Gleichzeitig müssen die eingesetzten Bauteile mechanische Belastbarkeit, Temperaturstabilität und Reproduzierbarkeit auf Serienniveau bieten. Additive Fertigung mit technischen Thermoplaten schließt diese Lücke exakt.

Wir arbeiten mit OEMs, Tier-1- und Tier-2-Zulieferern sowie mit spezialisierten Werkstätten und Restaurationsbetrieben. Unser Angebot reicht vom Einzelprototyp für Designreviews bis zur Kleinserie für Vorserienfahrzeuge und Homologationstests.

Was leisten wir im Automotive-Umfeld?

Konstruktionsteams erhalten von uns funktionsfähige Prototypen aus dem endgültigen Materialbereich – z. B. PA-CF anstelle des späteren Spritzgussteils in PA6-GF30. So werden Belastungstests, Passungsprüfungen und Vorabmontagen bereits mit realistischen Werkstoffeigenschaften durchgeführt.

Zulieferer nutzen unsere Kleinserienfertigung für Vorserien, Homologation und die Überbrückung vom SOP bis zur Serienreife des eigenen Werkzeugs. Werkstätten und Restaurationsbetriebe kommen zu uns, wenn Original-Kunststoffbauteile nicht mehr verfügbar sind und ein maßgenauer Nachbau benötigt wird.

Warum additive Fertigung im Automotive?

  • Kurze Entwicklungszyklen erfordern Prototypen in Tagen, nicht Wochen.
  • Iterative Designoptimierung ohne Werkzeuganpassung.
  • Realistische Werkstoffeigenschaften für frühe Funktionsprüfung.
  • Wirtschaftliche Vorserien für Homologation, Feldtests und Präsentationen.
  • Ersatzteile für Klassiker und Fahrzeuge außerhalb der Serienpflege.
  • Interne Datenhaltung – vertrauliche Konstruktionen bleiben geschützt.

Typische Anwendungen

Sensor- und Kameraträger

Fahrzeugelektronik wächst rasant. Für ADAS-Sensoren, Kameras und Radarmodule benötigen Entwickler Halter, die Präzision, Vibrationsbeständigkeit und Temperaturbeständigkeit vereinen. PA-CF ist hier der Standard.

Innenraumkomponenten

Blenden, Lüftungsdüsen, Griffe, Halter für Bedienelemente – häufig in Design-Iterationen und in Farbabstimmung. ABS und ASA sind hier gängig, ASA insbesondere für UV-belastete Positionen.

Motorraum-Prototypen

Für Prototypen im Motorraum sind Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit entscheidend. Verstärkte Polyamide sind hier die Materialwahl.

Kabelklemmen und Halter

Vielfältige Varianten, kleine Stückzahlen pro Variante – ideales Anwendungsfeld für additive Kleinserien ohne Werkzeugkosten.

Ersatzteile für klassische Fahrzeuge

Innenraumteile, Zierteile, Lüftungsblenden – über unsere Reverse-Engineering-Kompetenz rekonstruieren und fertigen wir nicht mehr verfügbare Originalteile.

Einsatzgebiete

  • OEM-Entwicklungsabteilungen für Prototypen und Vorserien.
  • Tier-1 und Tier-2 Zulieferer für Homologation und Kleinserien.
  • Motorsport für individualisierte Leichtbauteile.
  • Restaurationsbetriebe für Ersatzteile aus Reverse Engineering.
  • Nutzfahrzeugbau für Sonderlösungen und Kleinserien.

Materialien

Für Automotive-Anwendungen setzen wir bevorzugt PA-CF, PA-GF und ASA ein. Für Innenraum- oder Sichtbauteile ergänzen wir mit ABS. Elastische Anwendungen wie Kabeltüllen oder Dichtungen realisieren wir aus TPU.

Bereit für Ihr nächstes Projekt?

Beschreiben Sie uns Ihre Anforderungen – gerne mit CAD-Daten. Wir melden uns kurzfristig mit einer technischen Einschätzung und einem transparenten Angebot.

Häufig gestellte Fragen

Welche Automotive-Bauteile fertigen Sie?

Wir fertigen Halterungen, Sensor- und Kameraträger, Kabelklemmen, Innenraumkomponenten, Lüftungsdüsen, Vorserienteile für Elektronik-Baugruppen sowie Prototypen für Karosserie- und Motorraumapplikationen.

Sind Ihre Bauteile serientauglich?

Für Prototypen, Vorserien, Kleinserien und Homologationsteile ja. Für Großserien mit hohen Stückzahlen empfehlen wir nach der additiven Vorserie den Übergang zum Spritzguss – die Werkzeugauslegung basiert dann auf der validierten Geometrie.

Können Sie Temperaturbereiche über 100 °C abdecken?

Ja. Mit PA-CF und PA-GF sind Dauergebrauchstemperaturen bis 120 °C üblich, kurzfristig auch höher. Für spezielle Motorraumanwendungen beraten wir zur passenden Materialklasse.

Wie schnell erhalte ich einen Automotive-Prototypen?

Standardprototypen fertigen wir innerhalb weniger Werktage. Für zeitkritische Freigabephasen sind auch 24–48 Stunden möglich, sofern die CAD-Daten fertigungsreif vorliegen.

Behandeln Sie Konstruktionsdaten vertraulich?

Ja. Automotive-Konstruktionsdaten unterliegen bei uns standardmäßig einer erhöhten Vertraulichkeit. NDAs schließen wir gerne vor Datenübermittlung.

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