FAQ

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Rapid Prototyping, Reverse Engineering, Kleinserienfertigung, Materialien und Projektablauf. Ihre Frage nicht dabei? Kontaktieren Sie uns – wir antworten persönlich.

Über 20 Antworten auf einen Blick

Die folgenden Fragen und Antworten decken die Themen ab, die uns von Konstrukteuren, Einkäufern und Entwicklungsleitern am häufigsten gestellt werden. Für individuelle Anfragen nehmen Sie gerne direkt Kontakt auf.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Rapid Prototyping?

Rapid Prototyping bezeichnet die schnelle Herstellung physischer Prototypen direkt aus 3D-CAD-Daten. Ohne Werkzeuge und mit kurzen Vorlaufzeiten entstehen funktionale Bauteile für Tests, Passung, Belastungsprüfung und Vorserien – meist innerhalb weniger Tage.

Wie funktioniert Reverse Engineering?

Reverse Engineering überführt ein physisches Bauteil zurück in ein digitales CAD-Modell. Das Bauteil wird per 3D-Scan oder taktiler Messung erfasst, die Messdaten werden ausgewertet und in ein parametrisches CAD-Modell (STEP) rekonstruiert. Aus diesem Modell werden anschließend Ersatzteile oder Nachbauten gefertigt.

Welche CAD-Dateien werden unterstützt?

Wir arbeiten mit STEP, STP, IGES, IGS, STL, 3MF, OBJ, DXF und bemaßten PDF-Zeichnungen. STEP ist bevorzugt, da es die vollständige Geometrie inkl. Toleranzen sauber transportiert.

Welche Materialien eignen sich für Funktionsprototypen?

Für belastete Funktionsteile empfehlen wir PA (Nylon), PA-CF für hohe Steifigkeit oder PA-GF für wirtschaftliche Steifigkeit. Für Standardgehäuse und Prototypen genügt ABS oder ASA. Elastische Elemente fertigen wir aus TPU.

Welche Lieferzeiten sind möglich?

Standardaufträge werden typischerweise in 3–7 Werktagen gefertigt und ausgeliefert. In dringenden Fällen 24–48 Stunden nach fertigstellung des Prototypen. 

Wann lohnt sich Kleinserienfertigung?

Additive Kleinserien lohnen sich immer dann, wenn keine hohen Stückzahlen benötigt werden (typisch 1 bis mehrere hundert) und Serienwerkzeuge wirtschaftlich nicht darstellbar sind. Der Break-even zum Spritzguss liegt für viele Bauteile bei einigen hundert bis wenigen tausend Stück.

Welche Toleranzen können erreicht werden?

Typische Toleranzen liegen bei ±0,2 bis ±0,5 mm, je nach Verfahren, Bauteilgröße und Material. Für engere Passungen setzen wir gezielt Nachbearbeitung ein – etwa Bohrungen aufreiben oder Passflächen fräsen.

Können NDAs abgeschlossen werden?

Ja. Wir arbeiten regelmäßig unter NDA/Geheimhaltungsvereinbarung. Auf Wunsch senden wir Ihnen unser Standard-NDA oder unterzeichnen Ihre Vorlage.

Welche Branchen betreut Nexa Prototype Solutions?

Automotive, Maschinenbau, Produktentwicklung, Vorrichtungsbau, Elektronik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Oldtimer-Restauration. Details finden Sie unter Einsatzgebiete.

Wie läuft eine Projektanfrage ab?

Sie senden CAD-Daten oder Zeichnungen inkl. Anforderungen. Wir prüfen die Fertigbarkeit, empfehlen ein Material und erstellen ein Angebot inkl. Lieferzeit. Nach Freigabe fertigen und liefern wir. Der komplette Ablauf ist auf der Seite Projektablauf beschrieben.

Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten hängen von Bauteilgröße, Geometrie, Material und Stückzahl ab. Einfache Prototypen beginnen im niedrigen zweistelligen Bereich, komplexe Bauteile aus PA-CF entsprechend höher. Jede Anfrage wird individuell kalkuliert.

Was ist der Unterschied zwischen PA-CF und PA-GF?

PA-CF ist carbonfaserverstärkt: leichter, steifer, aber elektrisch leitfähig und teurer. PA-GF ist glasfaserverstärkt: wirtschaftlicher, elektrisch isolierend, aber etwas schwerer und weniger steif.

Sind additive Bauteile serientauglich?

Für Prototypen, Vorserien, Kleinserien und Homologationsteile: ja. Für hohe Stückzahlen im fünf-/sechsstelligen Bereich ist Spritzguss meist wirtschaftlicher – die Serienreife wird dann auf Basis der additiven Vorserie erreicht.

Bieten Sie Konstruktionsberatung?

Ja. Wir prüfen jede Konstruktion vor Fertigung auf Optimierungspotenzial und geben gezielt Rückmeldung – von Wandstärken über Radien bis zur besseren Ausrichtung für den Prozess.

Können Metallteile in Kunststoff eingesetzt werden?

Ja. Wir integrieren Gewindeeinsätze thermisch oder mechanisch, verwenden Blindnietmuttern oder sehen Bohrungen für selbstschneidende Schrauben vor.

Welche Oberflächen sind möglich?

Standardmäßig liefern wir bearbeitungsnahe Oberflächen (Schichtstruktur sichtbar). Auf Wunsch bieten wir Schleifen, Glätten, Lackieren, chemisches Glätten oder Beflocken an.

Wo befinden Sie sich?

Nexa Prototype Solutions hat den Firmensitz in Hamburg, Im Dahlen 5a, 21077 Hamburg. Wir liefern deutschlandweit und EU-weit.

Wie kontaktiere ich Sie?

Am schnellsten über das Kontaktformular auf der Startseite. Alternativ per E-Mail an kontakt@nexa-ps.de. Wir melden uns typischerweise innerhalb eines Werktages zurück.

Was passiert mit meinen Daten nach dem Projekt?

Ihre CAD-Daten und Fertigungsparameter bleiben bei uns gespeichert, damit Nachbestellungen jederzeit in identischer Qualität erfolgen können. Auf Wunsch löschen wir die Daten nach Projektabschluss.

Können Sie Bauteile lackieren oder oberflächenveredeln?

Ja. Für Sichtbauteile bieten wir Schleifen, Spachteln und Lackieren an. Speziallackierungen (z. B. RAL-Farben, Metallic-Optik) sind auf Anfrage möglich.

Wie geht es nach einem Kleinserien-Auftrag weiter?

Die Fertigungsdaten bleiben gespeichert. Nachbestellungen erfolgen typischerweise innerhalb weniger Werktage in identischer Qualität – ohne erneute Rüstkosten.

Können Sie auch Baugruppen liefern?

Ja. Wir fertigen mehrere Einzelteile aus unterschiedlichen Materialien und montieren sie auf Wunsch – z. B. steifes Gehäuse aus PA-CF mit flexibler Dichtung aus TPU.